FAQ

Häufige Fragen und Antworten

Aktuell ist das Gelände des Fliegerhorsts zum überwiegenden Teil im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

Das steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Im Rahmen der Baulandentwicklung kann die Stadt das Gelände oder Teile davon entweder (zwischen-)erwerben oder eine Entwicklung durch private Dritte zulassen. Ein Erwerb der Flächen ist jedoch nicht Voraussetzung für die städtebauliche Entwicklung. Die Stadt wird Kosten- und Finanzierungskonzepte entwickeln, um abschätzen zu können, welcher Weg einerseits das geringste finanzielle Risiko für die Stadt birgt und andererseits die gewünschte hohe städtebauliche Qualität sicherstellt.

Die Bundeswehr wird voraussichtlich im Jahr 2026 von dem Gelände abziehen. 2011 erfolgte dafür die Mitteilung des Bundesverteidigungsministeriums, den militärischen Standort mit der Offiziersschule aufzulösen und an andere Standorte zu verlagern.

Die Konversion wird zurzeit schon zu einem erheblichen Maße aus Mitteln der Bayerischen Städtebauförderung gefördert. Auch die Kosten für die Durchführung des Wettbewerbs werden umfangreich gefördert. Die Stadt und das Land werden zukünftig weiter eng zusammenarbeiten.

Nach dem Wettbewerbsverfahren empfiehlt das Preisgericht dem Stadtrat die Beauftragung des Siegerteams. Dieses wird im Anschluss eine Rahmenplanung entwickeln. Die Rahmenplanung vertieft den Siegerentwurf so weit, dass ein Realisierungskonzept vorliegt. Daraus können dann schrittweise Bebauungspläne entwickelt werden. Parallel zu diesen Planungen können nach Abzug der Bundeswehr aber auch schon Zwischennutzungen auf dem Fliegerhorst einziehen, sodass das Gelände genutzt und belebt wird. Insgesamt wird die Realisierung der Planungen ca. 20-25 Jahre in Anspruch nehmen.

Auf dem Gelände soll ein neues, zukunftsweisendes Stadtquartier entstehen. Ein Nutzungsmix aus Arbeiten, Wohnen und Verweilen ist geplant. Das Areal soll sich dabei gut in die Nachbarschaftsstrukturen der umliegenden Region einfügen.

Teil der Wettbewerbsaufgabe ist es, Lösungen zu finden, in denen mit den natürlichen Ressourcen respektvoll umgegangen wird. Bereits geschützte Flächen und Landschaftsteile werden klar beachtet und ggf. sinnvoll ergänzt. Zielvorgabe ist eine nachhaltige Landschaftsentwicklung.

Die erste geplante Entwicklungsstufe wird auf militärisch bereits entwidmeten Gelände der Gemeinde Maisach und der Stadt Fürstenfeldbruck entstehen. Die städtebauliche Planung des Vorhabensträgers für diesen sog. „Nukleus“ war Grundlage für die Planungsteams im Wettbewerb. Die zwei denkmalgeschützten Hallen im Nordosten des Wettbewerbsgebiets sind Teil der ersten Entwicklungsstufe des Biodroms. Es war Aufgabe im Wettbewerb, diese Planungen in das Gesamtkonzept zu integrieren.

Netiquette

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Bleiben Sie beim Thema!

Auf dieser Plattform steht Ihre Bürgerbeteiligung zum Wettbewerb im Fokus: Wir interessieren uns für Ihre Ideen für die Zukunft des Fliegerhorsts Fürstenfeldbruck und dafür, was Ihnen bei der Entwicklung dieses besonderen Areals wichtig ist. Sehen Sie bitte davon ab, themenfremde Beiträge zu veröffentlichen. Auch wiederholte, inhaltsgleiche Eingaben und Werbung für Produkte, Dienstleistungen oder politische Inhalte (bspw. Parteienwerbung) sind nicht gestattet. Dies gilt auch für Kettenbriefe, Petitionen und anderen Spam.

Streuen Sie keine Gerüchte!

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Ihr Team der Fliegerhorst Konversion

Illustration für den Bereich Netiquette der Zukunft Fliegerhorst Fürstenfeldbruck.